Taiji
Ein Weg zu innerer Kraft und Ausgeglichenheit
Viele Menschen üben Taiji weil sie sich entspannen, oder etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Taiji wirkt lindernd bei Rückenschmerzen, bzw. beugt ihnen vor. Es hilft erwiesenermaßen bei Nervenschwäche, bei Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck, Kopfschmerzen u.a.m.
Aber man würde Taiji nicht gerecht, wollte man es auf seine gesundheitsfördernden Aspekte beschränken. Es zielt auf die Entwicklung und Kultivierung des ganzen Menschen ab. Dazu trägt das folgende Taiji-Übungssystem bei:
- die 5 Lockerungsübungen,
- die langsamen Formen (die kurze Form in der Cheng Man-Ch’ing- Tradition und die lange Form nach Yang Cheng-Fu),
- die Quick-fist, einer schneller ausgeführte Taiji-Form,
- Pushing-hands, Partnerübungen, die Sensibilität erfordern. Durch sie entwickelt man ein feines Gespür sowohl für die Vorgänge im eigenen Körper, als auch für die im Körper des Partners,
- Energie- und Stilleübungen
- Körperwahrnehmung und Körperkontrolle
- Balance und Stabilität
- Optimierung im Umgang mit eigenen und fremden Kräften
- entspannte, elastische Kraft
- Ruhe und Entspannung (auch unter schwierigen Bedingungen)
- Ansammlung und Verfeinerung von Energie
- eine klare Lenkung bzw. Ausrichtung der Mentalkräfte
- psychologische (emotionale) Balance
- tiefes Geist-Gewahrsein
